Samstag, 6. Dezember 2014

War er schon da ?

 
Heute kommt der Weihnachtsmann,
kommt mit seinen Gaben
Bunte Lichter, Silberzier,
Kind und Krippe, Schaf und Stier,
Zottelbär und Panthertier
möchte ich gerne haben.
 
Doch du weißt ja uns´ren Wunsch,
kennst ja unsre Herzen
Kinder, Vater und Mama,
auch sogar der Großpapa,
alle, alle sind wir da,
warten dein mit Schmerzen.
Volkslied
 
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Montag, 1. Dezember 2014

Vom Schneemann, der so schrecklich fror

  Es war einmal ein Schneemann, der ganz alleine in einem Wald stand.
Nur ein Vögelchen leistete ihm ab und zu Gesellschaft.
Es war eiskalt und dicke Flocken rieselten auf ihn hernieder.
 
 
Er fror so schrecklich, dass er sich wünschte, er hätte eine Strickmütze für seinen kalten
Kopf und einen dicken Schal, der ihm ein wenig Wärme schenken würde.
Manchmal kullerte eine Träne über sein kaltes Gesicht, weil er sich so traurig
und einsam fühlte. Oft dachte er dann, wie schön es doch wäre, wenn ihm mal
jemand ein wenig Gesellschaft leisten würde, damit auch sein Herz
ein wenig erwärmt würde.
 
 
Die Tage und Nächte vergingen und eines Tages kurz vor Weihnachten,
er traute  seinen Augen nicht, stand plötzlich ein kleines Bärenmädchen vor ihm und
reichte ihm ein Geschenk.
Sprachlos vor Freude öffnete er den Karton und zum Vorschein kam eine wunderschöne,
grüne Strickmütze, die er sich sofort auf den Kopf setzte.
Er war glücklich, weil ihm nun schon viel wärmer wurde.
 
 
Wieder vergingen ein paar Tage und zwei andere Bärenmädchen standen
plötzlich vor ihm. Sie banden ihm einen dicken, blauen Schal um den Hals,
damit ihm noch wärmer wurde und er nicht mehr frieren musste.
Der Schneemann war so glücklich und freute sich über die Maßen.
 
 
Als ein paar Tage später wieder zwei kleine Bärchen vorbeikamen,
konnte er sein Glück kaum fassen, denn sie brachten ihm eine Laterne,
damit er auch nachts ein wenig Licht hatte.
Und sie schenkten ihm ein kleines Glöckchen, das er läuten konnte,
wenn er sich alleine fühlte und sich ein wenig Gesellschaft von
seinen Bärenfreunden wünschte.
Dass er neue Freunde gefunden hatte und seine sehnlichsten Wünsche
in Erfüllung gegangen waren, erwärmte sein Herz so sehr,
dass er von nun an, der glücklichste Schneemann
auf der ganzen Welt war.
 
 
© Ursula Evelyn
 
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Mittwoch, 26. November 2014

Es schneit !

Jedenfalls im Bärenwald.
 
 
Und die Bärchen freuen sich über diese weiße Pracht.
Sie bauen Schneemänner und fahren Schlitten.
Sie machen eine Schneeballschlacht und singen das alte Lied:
 
Schneeflöckchen, Weißröckchen,
wann kommst du geschneit?
Du wohnst in den Wolken,
dein Weg ist so weit.

Komm setz dich ans Fenster,
du lieblicher Stern,
malst Blumen und Blätter,
wir haben dich gern.

Schneeflöckchen, du deckst uns
die Blümelein zu,
dann schlafen sie sicher
in himmlischer Ruh’.

Schneeflöckchen, Weißröckchen,
komm zu uns ins Tal.
Dann bau’n wir den Schneemann
und werfen den Ball.
 
Nun müsst ihr auch alle mitsingen !
 
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Mittwoch, 19. November 2014

Ein Ausflug

Die Bärchen haben einen Ausflug zu einer Farm gemacht.
Dort lag schon Schnee und es herrschte bereits eine weihnachtliche Stimmung.
Sie haben mir und euch eine Geschichte mitgebracht, die sehr nachdenklich stimmt:
 
 
 
Eines Tages nahm ein Mann seinen Sohn mit aufs Land, um ihm zu zeigen,
wie arme Leute leben. Vater und Sohn verbrachten einen Tag und eine Nacht
auf einer Farm einer sehr armen Familie.
Als sie wieder zurückkehrten, fragte der Vater seinen Sohn:
"Wie war dieser Ausflug?"
"Sehr interessant!" antwortete der Sohn.
"Und hast du gesehen, wie arm Menschen sein können?"
"Oh ja, Vater, das habe ich gesehen."
"Was hast du also gelernt?" fragte der Vater.
Und der Sohn antwortete: "Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben und
die Leute auf der Farm haben vier. Wir haben einen Swimmingpool,
der bis zur Mitte unseres Gartens reicht, und sie haben einen See,
der gar nicht mehr aufhört. Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten und
sie haben die Sterne. Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten und sie haben
den ganzen Horizont."
Der Vater war sprachlos.
Und der Sohn fügte noch hinzu: "Danke Vater, dass du mir gezeigt hast,
wie arm wir sind."
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Quelle: Dr. Philip E. Humbert,
The Innovative Professional’s
 
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Samstag, 8. November 2014

Laterne, Laterne


  
 
Laterne, Laterne,
 
Sonne Mond und Sterne,
 
lösche aus dein Licht.
 
lösche aus dein Licht,
 
aber nur meine
 
liebe Laterne nicht.
 
 
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